Warum kurze Trainingseinheiten oft besser funktionieren
Ein Welpe verarbeitet jeden Tag viele neue Informationen. Menschen, Geräusche, Gerüche, Orte und Regeln gehören genauso dazu wie gezielte Übungen. Was für uns selbstverständlich wirkt, kann für einen jungen Hund noch eine völlig neue Erfahrung sein.
Deshalb muss nicht jeder Lernmoment zu einer längeren Trainingseinheit werden. Ein kurzer Rückruf im Garten, ruhiges Warten vor dem Füttern oder ein Moment der Orientierung beim Spaziergang können bereits wertvolle Übungen sein.
Beginne neue Aufgaben möglichst in einer ruhigen Umgebung und halte sie zunächst einfach. Hat dein Welpe verstanden, was von ihm erwartet wird, kannst du die Schwierigkeit schrittweise erhöhen.
Dabei entscheidet nicht allein die Uhr darüber, wann eine Trainingseinheit endet. Beobachte deinen Welpen. Lässt seine Aufmerksamkeit nach oder fällt ihm eine Aufgabe zunehmend schwer, ist eine Pause oft sinnvoller als weitere Wiederholungen.
Ein guter Zeitpunkt zum Aufhören ist deshalb häufig dann, wenn etwas gerade gut funktioniert hat. So endet die Übung mit einem positiven Lernmoment und dein Welpe kann das Erlebte anschließend verarbeiten.